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Malteser Würzburg

Nähmaschinen für fleißige Masken-Nähern und -Näherinnen – bereits über 1400 Masken genäht

16.07.2020
Freuen sich über die Nähmaschinen, die dem Masken-Nähprojekt zugute kommen (von links): Mohammad Albernawi, Barbara Griesbach (Leiterin Integrationsdienst Würzburg), Joachim Gold (Ehrenamtlicher Stadtbeauftragter), Karen Panter (Leiterin Integrationsdienst Main-Spessart), Kazem Hosseini, Rainer Hefner (ehrenamtlicher Integrationslotse in Triefenstein-Trennfeld)

Würzburg/Main-Spessart. Immer wieder bekamen die Malteser in den letzten Monaten Spenden für ihre Corona-Hilfe. Jetzt konnten sie davon drei Nähmaschinen kaufen, die sie an fleißige Näherinnen und Näher des Projektes „…weil Nähe(n) zählt“ weitergeben. „Neben dem Einkaufsdienst für ältere Menschen und andere Risikogruppen, der übrigens immer noch besteht, ist in der Corona-Zeit auch ein umfangreicher ‚Nähdienst‘ entstanden. In diesem Projekt nähen Geflüchtete, zu denen wir zum Teil schon seit 2015 Kontakt haben, fast im Akkord Alltagsmasken“, freute sich der ehrenamtliche Stadtbeauftragte Joachim Gold über die Entwicklung der letzten Monate. So haben allein der iranische Schneidermeister Kazem Hosseini, der jetzt in Triefenstein-Trennfeld lebt, und Mohammad Albernawi, der in seiner Heimat Syrien in der Schneiderei seines Bruders mitgearbeitet hat und jetzt in Würzburg wohnt, mit ihren Familien über 500 Masken genäht. „Wir wurden hier in Deutschland so gut aufgenommen und können auf diese Weise etwas zurückgeben“, so die beiden Schneider. Die insgesamt über 1400 genähten Masken werden in Zusammenarbeit mit dem Verein WueCare und der Initiative Jibbern weiterverteilt.

 

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