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Malteser Würzburg

„Wir sind für Euch im Einsatz – bleibt Ihr für uns (wenn es geht) daheim!“

18.03.2020
Manfred Kirst (links) und Manuel Schmitt (rechts) vom Malteser Rettungsdienst Würzburg bitten dringend darum, die sozialen Kontakte einzudämmen, damit der Rettungsdienst und Krankentransport weiter helfen können

Unterfranken/Würzburg. Rettungsdienst und Krankentransport sind einsatzbereit! In Zeiten der Coronakrise ist es wichtig, dass die akute medizinische Versorgung der Menschen erhalten bleibt. „Unser Rettungsdienst läuft. Wir haben aktuell kaum Ausfälle im Personalbereich und können unserem Auftrag zu 100% nachkommen“, erklärt Malteser Diözesangeschäftsführer Stefan Dobhan. Auch die Problematik der Sicherheit bzw. des Eigenschutzes nehmen die Malteser sehr ernst. „Unsere Mitarbeiter sind sehr erfahren und wissen, wie sie sich verhalten müssen, um sich selbst, aber auch Patienten zu schützen“, so Dobhan. Im Rettungsdienst sei es nicht immer leicht, einen Mindestabstand einzuhalten, aber die Versorgung von Verletzten müsse gewährleistet sein, sagt auch Manfred Kirst, Leiter Rettungsdienst bei den Maltesern in Würzburg. „Unsere Mitarbeiter tragen eh im Einsatz Schutzhandschuhe, bei Bedarf kommen Mundschutz und Schutzkleidung dazu“; bestätigt Kirst. Einen Appell hat der erfahrene Wachleiter auch: „Die Menschen sollen ruhig bleiben. Das Rettungswesen funktioniert und wir Retter kommen, wenn wir gebraucht werden.“

Gleiches gilt für den Krankentransport. „Dass die Menschen sich sorgen ist normal“ weiß auch Dobhan. Einige Fahrten fallen aus, da geplante Eingriffe aufgrund der Coronakrise verschoben werden, aber „von den Leitstellen angeordnete und nicht verschiebbare Fahrten werden natürlich von den Maltesern durchgeführt.“ Und auch hier sind die Mitarbeiter laut Dobhan geschult und vorbereitet. „Kein Patient braucht Angst zu haben. Die Malteser haben alle Fahrer gut gebrieft, die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.“

 

Die Malteser bitten auch dringend darum, die Regelungen zum Sozialen Umgang einzuhalten und unnötige Kontakte mit den Mitmenschen zu vermeiden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. „Nur wenn alle sich daran halten, können wir weiter helfen“, so Diözesangeschäftsführer Dobhan.

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