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Malteser Würzburg

Film zum Kinderhospiztag: „Unzertrennlich" – anschließend Gesprächsangebot

05.02.2019
Filmplakat zu "unzertrennlich"

Würzburg. Das Programmkino Central im Bürgerbräu zeigt in Zusammenarbeit mit dem Malteser Kinderpalliativteam Unterfranken und dem Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken anlässlich des Kinderhospiztages den Film „Unzertrennlich“ über das Leben mit behinderten und lebensverkürzt erkrankten Geschwistern. Der Film wird am Montag, 11. Februar, um 18:15 Uhr im Programmkino Central im Bürgerbräu in Würzburg gezeigt. Anschließend stehen ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter vom Malteser Kinderpalliativteam und vom Kinderhospiz Sternenzelt für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

Geschwister haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Doch was ist, wenn ein Bruder oder eine Schwester lebensbedrohlich erkrankt oder eine Behinderung hat, die vielleicht kein langes Leben in Aussicht stellt? Diese Geschwister müssen schon „früher als ihre Altersgenossen mit Themen wie Verantwortung, Verzicht und Verlust auseinandersetzen“ heißt es in der Filmbeschreibung. Leise beobachtend und mit großem Respekt vor allen Familienmitgliedern nähert sich der Film den unterschiedlichen Lebensrealitäten solcher Geschwisterkinder an und führt in ihren Alltag ein.

Die Mitarbeiter im Malteser Kinderpalliativteam Unterfranken betreuen derzeit über 35 Kinder und ihre Familien und haben in ihrer alltäglichen Arbeit mit genau diesen Konstellationen zu tun. Sie versuchen – auch in Kooperation mit den Kinderhospizdiensten – hier Hilfestellung zu geben, damit die Geschwister eben nicht „im Schatten von einem Kind aufwachsen, das mehr Aufmerksamkeit und Hilfe braucht“, wie es ein Bruder in dem Film sagt.

 

 

 

Hintergrund:

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ macht jeweils am 10. Februar (erstmalig im Jahre 2006) auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien aufmerksam. Der Tag soll die Inhalte der Kinderhospizarbeit und ihre Angebote bekannter machen, Menschen für ehrenamtliches Engagement gewinnen, ideelle und finanzielle Unterstützer finden und vor allem das Thema "Tod und Sterben von Kindern" enttabuisieren

 

Hintergrund:

Jedes Jahr sterben etwa 50 Kinder und Jugendliche in Unterfranken an einer unheilbaren Krankheit. Wenn sich bei diesen jungen Menschen das Lebensende abzeichnet, wird es für viele Familien immer wichtiger, die verbleibende Zeit gemeinsam zu Hause verbringen zu können und nicht ständig im Krankenhaus sein zu müssen. Sie möchten nicht mehr getrennt sein - von einander, von Freunden, vom gewohnten Umfeld, der liebgewonnenen Umgebung. Aber das gelingt nur mit adäquater Unterstützung, insbesondere auch medizinischer und pflegerischer Hilfe. Das Malteser Kinderpalliativteam ist seit Oktober 2017 in ganz Unterfranken unterwegs. Die Ärzte und Kinderkrankenpflegekräfte betreuen inzwischen über 35 Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten zuhause.

Weitere Informationen

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