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Malteser Würzburg

Malteser Würzburg verabschieden Klaus-Dieter Bopp

19.04.2018
Geschenke zum Abschied aus dem Amt: Bei der offiziellen Verabschiedung als ehrenamtlicher Stadtbeauftragter bedankten sich Malteser Diözesanleiter Hans-Georg von Mallinckrodt (2.v.r.) und seine Stellvertreterin Martina Mirus (2.v.l.) sowie Bopps Nachfolger als Stadtbeauftragter Joachim Gold (1.v.r.) sowie dessen Stellvertreter Michael Kiesel (1.v.l.) und Heike Fleischmann (3.v.r.) bei Klaus-Dieter Bopp (3.v.l.) für sein großartiges Engagement.

Viele Malteser, aktuelle und frühere Weggefährten, Vertreter der anderen Hilfsorganisationen und aus Politik und Kirche waren gekommen, um den ehemaligen Stadtbeauftragten der Malteser Würzburg, Klaus-Dieter Bopp, aus seinem Amt offiziell zu verabschieden. Bopp hatte zum 31. Dezember 2018 nach neun Jahren die ehrenamtliche Verantwortung für den Stadtverband mit seinen über 500 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus privaten Gründen niedergelegt. „Wir sind alle hier, um Dir von Herzen Danke zu sagen für all Deine Zeit, Dein Herzblut, Dein Engagement für die Malteser im Stadtverband Würzburg“, so die stellvertretende Diözesanleiterin Martina Mirus in ihrer Laudatio. Bopp und Würzburg - das seien aber nicht nur die neun Jahre Stadtbeauftragtentätigkeit sondern, so Mirus, sondern auch die 20 Jahre davor, die Klaus-Dieter Bopp als Geschäftsführer hauptamtlich die Geschicke der Malteser in der Mainaustraße geführt habe. Dass die Verabschiedung nun in den Räumen des Malteser Kinderpalliativteams am Heuchelhof und nicht bei den Maltesern in der Zellerau stattfinden konnte, mit denen der ehemalige Beauftragte so viel verbindet, lag schlicht an der Auslastung der Räumlichkeiten durch Erste-Hilfe-Kurse und andere Veranstaltungen – auch ein Resultat aus den vergangenen erfolgreichen Jahren unter der Leitung von Klaus-Dieter Bopp. Bopp selber zeigte sich gerührt und dankbar beim Rückblick auf die Zeit in der Mainaustraße. Es sei immer viel zu tun gewesen, aber die ehrenamtliche Arbeit zusammen mit den vielen anderen engagierten Maltesern „auf dem Hof“ der Geschäftsstelle habe ihm auch immer viel Freude gebracht. Und dabei lagen ihm Sanitätsdienst und Katastrophenschutz genauso am Herzen wie die Hospizarbeit und der Besuchsdienst für einsame Senioren. Als letztes Projekt seiner „Amtszeit“ hatte Klaus-Dieter Bopp noch den Besuchs-dienst für demenziell erkrankte Patienten im Krankenhaus vorangetrieben, den die Malteser Würzburg in Kooperation mit der Missio-Klinik im Herbst 2017 begonnen haben. „Die Dienstevielfalt mag beeindruckend sein, aber trotzdem war ihm die Person, die Befindlichkeit und die Anerkennung jedes einzelnen Helfers ein Anliegen“, beschrieb Martina Mirus das hohe persönliche Engagement von Bopp. Mirus betonte, dass es Bopps „Nachfolger nicht leichter haben werden und sie einen hohen Respekt zollen“, für das, was ihr Vorgänger geleistet hat. Dies bestätigte auch der neue Stadtbeauftragte Joachim Gold, der sich zusammen mit seinen beiden Stellvertretern ebenfalls herzlich bei Bopp bedankten für die enorme Arbeit, die er in den vergangenen neun Jahren geleistet hat. „Wir können nach den ersten Monaten nur ein bisschen erahnen, was da an Aufwand dahintersteckt“, so Gold. Aber Klaus-Dieter Bopp hinterlasse ein gut bestelltes Feld. Und da er noch weiterhin in der Regionalgeschäftsstelle der Malteser arbeite, sei er ja auch nicht „aus der Malteserwelt“, war Gold zuversichtlich, dass mit der offiziellen Stabübergabe nicht der Kontakt abbrechen werde.

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