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Malteser Würzburg

Therapiebegleithunde

Malteser Therapiebegleithunde - Teams

  • Lebensfreude schenken
  • Sozialkontakte fördern und ermöglichen
  • Ausdruck von Gefühlen erleichtern
  • Sinnes- und Bewegungsanreize setzen
  • Kindern den artgerechten Umgang mit Hunden vermitteln
  • Körperkontakt ermöglichen
  • Abwechslung schaffen
  • Einsamkeit abbauen

TherapieBegleitHunde - Teams der Malteser Würzburg

​​​​Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich der Kontakt zwischen Tier und Mensch positiv auf das Lebensgefühl und das Wohlbefinden des Menschen auswirken kann. Das eröffnet neue Wege in der Betreuung und Therapie von Menschen, die sich den Kontaktwunsch zu Tieren nicht (mehr) eigenständig erfüllen können. Hierzu gehören zum Beispiel Menschen in Pflegeheimen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in psychiatrischen Einrichtungen, Menschen mit Demenz.

Durch unsere TBHT können Pflegeheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, Kinderheime, Palliativstationen und Hospize Tiere in das Alltagsgeschehen oder die pädagogische Arbeit mit integrieren, ohne dass die jeweilige Einrichtung selbst einen hohen organisatorischen, personellen oder kostenbeeinträchtigten Aufwand hat.

Das TBHT besucht die jeweilige Einrichtung gerne nach Absprache mit der jeweiligen Leitung des Hauses, aber ohne jeglichen Anspruch an die besuchten Menschen.


Was können wir von den Tieren lernen?

Tiere nehmen die Menschen so an wie sie sind. Sie kennen keinerlei Vorurteile oder Abwehr durch Angst vor Verletzbarkeit. Sie können uns lehren, sich sowohl gegenüber sich selbst als auch gegenüber anderen zu öffnen. Sie lehren uns Vertrauen in ein anderes Wesen zu haben, dessen Sprache sie nur bruchstückhaft verstehen.

Von Tieren kann man den Umgang mit und die Akzeptanz von Krankheiten lernen. Tiere können um das Leben kämpfen, aber sie wissen auch um einen bevor-stehenden Tod und können diesen akzeptieren. Wir Menschen können von den Tieren das Loslassen und das Sterben mit Würde lernen. Tiere leben intensiv das Jetzt und Hier und denken nicht über das Gestern oder den Morgen nach. Sie haben diese ungeschminkte Art, ihre Emotionen, wie Wut, Eifersucht aber auch Freude und Liebe im Moment auszudrücken. Von Tieren lenen wir Humor, jenseits von jeder Schadenfreude, sie lästern nicht, sie lehren uns das echte Lachen.


    Was sind Therapiebegleithunde und was können sie bewegen

    • Sie bauen Brücken zwischen den Menschen/Therapeuten
    • Sie lösen Spannungen jeder Art
    • Sie decken Bedürfnisse auf
    • Sie orientieren sich am Menschen
    • Sie sind geduldig
    • Sie sind vorurteillos
    • Sie sind zärtlich
    • Sie sind einfühlsam
    • Sie sind Eisbrecher

    Kann mein Hund ein Malteser Therapiebegleithund werden?

    Prinzipiell ist jeder Hund ab 15 Monate (evtl. Ausnahmen nach gemeinsamer Absprache möglich) geeignet, der nicht ängstlich oder schreckhaft jedoch menschenbezogen ist. Für neue Teams werden Hunde nicht rassebezogen ausgesucht. Bei uns gibt es sowohl kleine als auch große Rassen, genauso wie Hunde aus dem Tierschutz, vom Bauernhof und auch vom Züchter. Gerne schauen wir uns vorab den Hund für eine Ersteinschätzung an und nehmen Sie in eine Einrichtung zum „Schulterblick“ mit. 


    Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

    • Der Hund muss mind. 15 Monate alt sein (evtl. Ausnahmen nach gemeinsam Absprache möglich)
    • Der Hundeführer muss volljährig sein und gewillt unentgeltlich mind. 1x/Woche einen Einsatz zu leisten und zu dokumentieren.
    • Bereitschaft zur Fort- u. Weiterbildung
    • Schriftliche Bestätigung der Hundehaftpflicht-versicherung, dass diese im Ehrenamt greift.
    • Bereitschaft Mitglied bei den Maltesern zu werden.
    • Erweitertes Führungszeugnis (nicht älter als 2 Jahre)
    • Wir prüfen ausschließlich Teams, die im Anschluss für die Malteser im Einsatz sind.

    Weitere Bausteine der Ausbildung als Therapiebegleithunde-Team

    • Erste-Hilfe-Kurs am Menschen.
    • Erste-Hilfe-Kurs am Hund.
    • Teilnahme am Vortrag „Letzte Hilfe“ .
    • Teilnahme am Vortrag eines Sachverständigen zum Thema „Versicherung des Hundes“.
    • Teilnahme am Tagesseminar „Körpersprache Mensch – Hund“.
    • Teilnahme an der Einführungsschulung für Ehrenamtliche der Malteser.
    • Teilnahme an Kursen für Mensch und Hund speziell bezogen auf den Therapiebegleithund Einsatz.
    • Nachweis über mind. 25 Stunden Praxiseinsätze als Azubi.
    • Prüfungsvorbereitung fachlich (ca. 2h).
    • Schriftlicher Test zu den Fachfragen.
    • Erweiterter Wesenstest Mensch-Hund-Team beim öffentlich bestellten und beeidigten Sachverständigen.

    Wie lange dauert die Ausbildung?

    • Die Ausbildungsdauer beträgt ca. 1 Jahr, ist aber abhängig davon, wie zeitnah die Einsätze, Kurse und Seminare erbracht werden.  Die Ausbildung zum selbstständig arbeitenden Therapiebegleithundeteam endet mit der praktischen und theoretischen Prüfung von Mensch und Hund und dem bestandenen Wesenstest Mensch-Hund-Team beim öffentlich bestellten und beeidigten Sachverständigen

    Wie hoch sind die Kosten, die selber getragen werden müssen?

    • Für Anfragen bzgl. der Kosten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

    Wann sind die nächsten Termine?

    • Der Eintritt ist jederzeit möglich. Bitte nehmen Sie telefonischen Kontakt mit uns auf oder schreiben Sie uns per Mail. Wir finden einen nächstmöglichen Termin für Sie und Ihren Vierbeiner. Wir freuen uns auf Sie!

    Weitere Informationen

    Ansprechpartnerin

    Anette Wolf
    Leiterin Therapiehundeteam Würzburg
    Tel. (0931) 4505-203
    Fax (0931) 4505-209
    Mobil. 0151-466 174 88
    E-Mail senden
    Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE22 3706 0120 1201 2223 00  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7