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Malteser Würzburg

Kinderpalliativteam: Einigung mit den Kassen in Sicht

22.11.2017

„Wir sind zuversichtlich, dass wir zu einer Einigung kommen werden, die für alle tragbar ist – im Sinne der betroffenen Kinder und ihrer Familien“, fasst Malteser Diözesangeschäftsführer Stefan Dobhan den Verhandlungstagzusammen. Mit der Leiterin des Malte-ser Kinderpalliativteams, der Kinderärztin Elke Schellenberger, war er am heutigen Mittwoch auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern nach München gefahren, um erneut über die Finanzierung des Malteser Kinderpalliativteams zu sprechen. Ein unterschriftsreifes Ergebnis hat es noch nicht gegeben, aber „wir sind gemeinsam auf dem Weg“, berichtete Dobhan von der angenehmen, konstruktiven und lösungsorientierten Gesprächsatmosphäre. Elke Schellenberger und er hätten beide den Eindruck gewonnen, dass die Krankenkassen auch sehr an einer Einigung interessiert sind. In den nächsten zwei bis drei Wochen wird es nun darum gehen, die verbliebenen Diskussionspunkte zu klären, um zügig zu einem Endergebnis zu kommen. „Und das wird es geben, da bin ich mir sicher, wir sind auf der Zielgeraden“, so Dobhan am Abend optimistisch. Seit dem 1. Oktober sind Kinderärztin Schellenberger und ihr Team aus Kinderärzten und Kinderkrankenschwestern unterwegs zu den sterbenskranken Kindern und deren Familien in ganz Unterfranken, bislang aber wegen des fehlenden Vertrages ohne Vergütung durch die Krankenkassen. Dies bedeutete nicht nur eine fehlende Finanzierung und ein immer größer werdendes Defizit, sondern auch eine Verunsicherung für die betroffenen Familien.

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