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Malteser Würzburg

Malteser Hospiztag: Über 100 ehrenamtliche Hospizhelfer erfuhren „was uns Kraft schöpfen lässt“

18.09.2017
Malteser Diözesanoberin Martina Mirus (vorne in Malteserkleidung) gab allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diözesanen Hospiztages eine kleine „Kraftquelle“ mit auf den Weg: Angesichts der unzähligen geleisteten ehrenamtlichen Stunden und der Zahl der Begleitungen den Ehrenamtlichen rief sie ihnen begeistert zu: „Ihr seid phantastisch!“

Würzburg/Unterfranken. Die Begeisterung über „ihre“ Hospizhelferinnen und –helfer war der für die Hospizarbeit verantwortlichen Malteser Diözesanoberin Martina Mirus sichtlich anzumerken. über 100 Ehrenamtliche waren der Einladung zum „Diözesanen Hospiztag“ gefolgt. Auf dem jährlich stattfindenden Fortbildungstag der Malteser Hos-pizarbeit in Unterfranken stand diesmal im Würzburger Burkardushaus das Thema „Selbstfürsorge“ an oberster Stelle. „Das ist uns Maltesern ja grundsätzlich ein wichtiges Anliegen, für unsere Helfer gut zu sorgen“, so Mirus in ihrer Begrüßung. Deshalb sei es nicht so ungewöhnlich, einen ganzen Tag unter das Motto „was uns Kraft schöpfen lässt“ zu stellen. Schon im Eingangsreferat ermahnte Dr. Susanne Röder, Chefärztin der Abtei-lung für Palliativmedizin am Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt, ihre Zuhörer, einem möglichen Burnout mit guten Kraftquellen entgegenzuwirken. Man müsse sich selber lie-ben, für sich selber gut sorgen, wenn man, so wie die Hospizbegleiter es ja täten, in Nächstenliebe anderen Menschen begegnen möchte, so Dr. Röder. Diese Kraftquellen konnten die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und –helfer dann in je einem Workshop am Vormittag und am Nachmittag entdecken. Angeboten waren Workshops zu Qi Gong, Musikerfahrung, Humor, Stille und Spiritualität. „Alle Workshops waren gleich gut be-sucht und wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen bis hin zu dem Wunsch, im nächsten Jahr die gleichen Themen noch einmal anzubieten, damit man die anderen Angebote auch noch ausprobieren könne“, zieht Georg Bischof, Diözesanhospizreferent ein zufriedenes Fazit. Unterstützt wurde er bei der Vorbereitung von den Hospizkoordi-natorinnen, die in gesamt Unterfranken die Ansprechpartnerinnen für die über 350 ehren-amtlichen Hospizhelferinnen und –helfer sind. Am Ende des Tages gingen alle „bestärkt und mit neuen Anregungen“ wieder in den „Alltag der Begleitungen“. Dankbar waren die Teilnehmer auch für die Zeit zum Austausch untereinander, die von den Organisato-ren ganz bewusst großzügig eingeplant war.

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