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Malteser Würzburg

Würzburg: neun Hospizhelfer ausgebildet und entsendet

27.07.2017
Frohe Gesichter nach dem Aussendungsgottesdienst der neuen Hospizhelferinnen im Malteser Stadtverband Würzburg. Marlene Dorsch (1.v.rechts) und Gabriele Knaup (2.v.rechts) haben den Kurs geleitet.

Seit 1991 bilden die Malteser interessierte und engagierte Menschen zu Hospizhelfern aus, die dann gut vorbereitet, ehrenamtlich und kostenlos Schwerstkranke und Sterbende sowie Trauernde begleiten. Diese Ausbildung haben nun acht Hospizhelferinnen und ein Hospizhelfer aus Stadt und Landkreis Würzburg beendet und wurden in einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle des Bildungshauses Benediktushöhe in Retzbach von den Maltesern ausgesendet. „Sie müssen aushalten können, dass Menschen unterschiedliche Wege gehen am Ende ihres Lebens“, betonte der Stadtseelsorger der Malteser Würzburg, Bernhard Stühler, in seiner Predigt. Aber dass diese Menschen mit einem Hospizhelfer an ihrer Seite diesen Weg gehen können, ist ein Segen, so Stühler. Und während der langen Vorbereitung hätten sie das Handwerkszeug für eben diese wertschätzende und einfühlsame Begegnung mit Sterbenden und Trauernden bekommen. Die Ausbildung, die Gabriele Knaup und Marlene Dorsch geleitet haben, umfasste 15 Abendveranstaltungen und vier Wochenend-Seminaren mit Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Sterbephasen oder wertschätzende Gesprächsführung sind dabei genau-so Thema wie zum Beispiel Sterberituale in verschiedenen Religionen. Wer sich auch von diesem Dienst angesprochen fühlt, kann sich jetzt schon für den nächsten Kurs anmelden, der im September in Würzburg beginnt. Informationen gibt Malteser Hospizkoordinatorin Gabriele Knaup in Würzburg. Telefon: 0931/4505-227 oder gabrie-le.knaup@malteser.org oder unter www.malteser-hospizarbeit-unterfranken.de Stichwort: Malteser Hospizarbeit in der Diözese Würzburg: Seit 1991 haben die Malteser in der Diözese Würzburg über 700 Hospizhelferinnen und –helfer ausgebildet. Derzeit engagieren sich über 350 Ehrenamtliche in mehr als 25 Gruppen unterfrankenweit aktiv unter ihrem Leitsatz „Zusammen leben bis zuletzt“. Neben der intensiven Vorbereitung ist den Maltesern auch eine regelmäßige Supervision ihrer Helferinnen und Helfer wichtig, die eine Sterbe- oder Trauerbegleitung machen. Aber auch Auszeiten nach besonders belastenden Begleitungen und regelmäßige Fortbildungen sind bei den Maltesern Standard.

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