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Malteser Würzburg

damit Retter gesund bleiben: Malteser Bayern und AOK Bayern fördern Gesundheitsmanagement im Rettungsdienst

10.01.2017
Engagieren sich für gesunde Retter (von rechts): Leo Weber, AOK Fachbereichsleiter Gesundheitsförderung, Frank Weber, Malteser Regionalgeschäftsführer, Freddy Dürrnagel, AOK Bereichsleiter Firmenkunden, Johannes Albert, stellvertretender Malteser Lehrrettungsassistent, Dennis Kolbe, stellvertretender Malteser Rettungsdienstleiter

Würzburg/Bayern. Arbeiten im Rettungsdienst bringt die Mitarbeiter immer wieder an ihre psychischen und physischen Grenzen. Unregelmäßige Mahlzeiten, Schlafunterbrechungen, das Heben schwerer Lasten, belastende Situationen machen der Gesundheit zu schaffen. Dennoch vernachlässigen viele Rettungsdienstmitarbeiter im Berufsalltag Prävention und Gesundheitsförderung. Folge sind nicht selten Übergewicht und Herzkreislauferkrankungen. Dem wirken die Malteser in Deutschland mit dem Projekt „Gesundheitsmanagement im Rettungsdienst“ entgegen. „Das Projekt ist das Ergebnis einer Analyse der bereits angebotenen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung im Rettungsdienst“, erklärt Frank Weber, Malteser Geschäftsführer für die Region Bayern/Thüringen, die zur bundesweiten Pilotregion auserkoren wurde. Mit der AOK Bayern ist dann ein kompetenter Partner eingestiegen, der die Malteser inhaltlich und finanziell unterstützt hat. „Gesundheitsmanagement und –prävention sind uns sehr wichtig, deshalb hat uns das Malteserkonzept schnell überzeugt“, bestätigen Leo Weber, Fachbereichsleiter Gesundheitsförderung, und Freddy Dürrnagel, Bereichsleiter Firmenkunden, bei der AOK in Würzburg. In den vergangenen Monaten haben Mitarbeiter der AFM Partner GmbH, die sich auf nachhaltiges Gesundheitsmanagement für Unternehmen spezialisiert hat, in sechs Malte-ser Rettungswachen unterschiedlicher Größe in ganz Bayern jeweils drei Workshops durchgeführt. Themen waren Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung. Dabei wur-den die besonderen Bedingungen im Rettungsdienst berücksichtigt, so dass nach Ab-schluss der Pilotphase die Resonanz durchweg positiv ausfällt und erste Erfolge sichtbar sind. So haben die Mitarbeiter in der Rettungswache Nürnberg „die Anschaffung von Bo-denmatten eingefordert, um die gelernten Übungen tatsächlich nach Dienstschluss in der Rettungswache durchführen zu können“, erzählt der Regionalgeschäftsführer zufrieden. Auch Dennis Kolbe, stellvertretender Rettungsdienstleiter, und Johannes Albert, stellver-tretender Lehrrettungsassistent in Würzburg, haben an den Seminaren teilgenommen und sind begeistert: „Wir haben viele gute Ideen und Übungen mitnehmen können.“ Bei aller Freude über diese Rückmeldungen ist für Regionalgeschäftsführer Frank Weber aber klar, dass „wir jetzt am Ball bleiben müssen, damit das Gesundheitsmanagement ein Dauer-thema für unser Personal wird“. Entscheidend für den Erfolg und die Akzeptanz seien dabei die Impulse und Anregungen, die von den Mitarbeitern selber kommen, so Frank Weber. Davon sind auch Leo Weber und Freddy Dürrnagel von der AOK überzeugt: „Wir freuen uns über dieses beispielhafte Projekt und auf eine weiter so gute Zusammenarbeit mit den Maltesern“.

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