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Malteser Würzburg

Hilfsorganisationen ziehen Gipfel-Bilanz: „Kompliment an alle für diesen Einsatz“

09.06.2015
Die unterfränkischen Malteser zeigten beim Einsatz während des G7-Gipfels in Elmau Flagge.

Garmisch-Partenkirchen. Zum Ende des G7-Gipelfs in Schloss Elmau ziehen die Hilfsorganisationen eine positive Bilanz. „Unsere Planungen sind aufgegangen. Wir waren auf alle Situationen vorbereitet und konnten das Gipfeltreffen in allen Facetten und mit allen Begleitveranstaltungen sanitäts- und rettungsdienstlich absichern", so Leonhard Stärk, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen. Dabei ließen sich die über 1.500 Helferinnen und Helfer, die meisten davon ehrenamtlich, auch nicht von äußeren Faktoren beirren. „Den Hitzetagen folgten die Gewitterstürme. Das war schon eine besondere Herausforderung für uns und für alle Besucher, Gäste oder Gegner des Gipfels, die in Garmisch vor Ort waren", so Stärk. Aktuell haben die Einsatzkräfte rund 360 Mal Hilfe geleistet - meist bei kleineren Verletzungen oder Kreislaufproblemen. Aus dem Umfeld des G7-Gipfels wurden seit 30. Mai 44 Personen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. „Die für eine so große Veranstaltung relativ geringen Einsatzzahlen haben wir zu einem gewissen Teil auch den Gipfelgegnern zu verdanken, die von Gewaltaktionen weitgehend abgesehen und einen friedlichen Protest gezeigt haben, aber natürlich auch dem besonnenen Handeln der Polizeikräfte", erklärt der Arge-Vorsitzende erleichtert. Auch wenn die Zahlen der Behandlungen sehr gering waren, sehen die bayerischen Hilfsorganisationen die stattliche Anzahl an Helferinnen und Helfer, die vor Ort waren, und den enormen logistischen Aufwand als gerechtfertigt an. Über 1500 Helferinnen und Helfer aus Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD), Bayerischem Roten Kreuz (BRK) mit seinen Gemeinschaften Bergwacht, Wasserwacht und Bereitschaften, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Medizinischen Katastrophen-Hilfswerk (MHW) haben den Gipfel in drei Schichten abgesichert. Eine besondere Verantwortung hatten die Einsatzkräfte des BRK-Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen zu tragen, in deren Einsatzbereich die meisten Veranstaltungen des G7-Gipfels stattfanden. „Das Konzept der engsten Zusammenarbeit hat sich in diesem Einsatz bewährt, die Grenzen von Organisationen und Disziplinen wurden überwunden, sagt Stärk und kündigt gleichzeitig an, dass der Einsatz in jeder Hinsicht intensiv nachbereitet wird, um Schwachstellen vor allem in Ausstattung und Logistik beheben zu können. Die Arge-Mitglieder gehen zudem von einer vollständigen Erstattung ihrer Sachkosten aus, ergänzt Stärk. Im Namen aller Landesgeschäftsführer und Vorstände der Hilfsorganisationen dankt Stärk allen Einsatzkräften und dem Führungspersonal. „Es war beeindruckend, mit welchem hohen persönlichen Einsatz an Fachwissen und Engagement hier gearbeitet wurde, beim Einsatzpersonal und bei den Führungskräften Statistik der Einsatzdaten (Stand 8. Juni, 13 Uhr) Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen: gleichzeitig bis zu 1377 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk: gleichzeitig bis zu 350 Geleistete Helfertage: ca. 13000 Gesamtsumme der Einsätze: 358 darunter Versorgungen im Sanitätsdienst: 303 darunter Rettungsdiensteinsätze mit Transport in Krankenhäuser: 44 darunter Einsätze der Bergwacht: 11 Rettungs- und Einsatzfahrzeuge der Hilfsorganisationen: 352 Einsatzfahrzeuge des Technischen Hilfswerks: 191

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