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Malteser Würzburg

Weiterbildung für Trauerangebote: 12 neue Trauerbegleiter

28.07.2014

Zwölf Malteser Hospizhelferinnen und –helfer aus ganz Unterfranken haben am „Aufbaukurs Trauerarbeit“ teilgenommen. Seit Mai haben sie sich in 46 Unterrichtsstunden darauf vorbereitet, speziell im Bereich der Trauerarbeit aktiv zu werden. Sie werden in Zukunft andere Hospizhelfer, die sich in bereits bestehenden Malteser Trauerangeboten (Trauerwandern, Trauertreffs) engagieren, unterstützen und verstärkt auch bei Einzelbegleitungen von Trauernden angefragt werden. „So können wir unser Angebot für trauernden Menschen auf noch mehr Schultern verteilen und eine größere Verbreitung garantieren“, freut sich Gabriele Knaup, Malteser Hospizkoordinatorin in Würzburg und schwerpunktmäßig mit der Trauerarbeit befasst. Sie hat zusammen mit der ehrenamtlichen Malteser Hospizhelferin und Trauerbegleiterin Marlene Dorsch den Kurs geleitet. Malteser Hospizarbeit beinhaltete immer schon auch die Begleitung trauernder Familienmitglieder, manchmal auch schon in der Sterbephase: „Wenn eine Sterbebegleitung gut ist, dann kann das auch die Trauerphase der Angehörigen positiv beeinflussen“, so Knaup. Dennoch werden Hospizhelferinnen und –helfer immer wieder von Trauernden angefragt, die einer besondere Begleitung bedürfen wie zum Beispiel beim Tod eines Kindes, bei ungeklärten Todesursachen, bei Suizid oder Mord. Darauf gingen die – zum Teil externen – Referenten genauso ein wie auf die Ausdrucksformen von Trauer, die Ziele und Grenzen einer Trauerbegleitung und ihre Rahmenbedingungen. Insgesamt haben in den vergangenen Jahren über 60 Hospizhelferinnen und –helfer das Fortbildungsangebot zur Trauerbegleitung wahrgenommen.

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