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Malteser Würzburg

Malteser im Bezirk Main-Rhön ziehen positive Bilanz 2012

Bedarf an Alltagshilfen für Senioren wächst

25.02.2013
Immer mehr Senioren nutzen den Hausnotruf: Mit einem Knopfdruck auf das Armband werden die Malteser gerufen

Immer mehr Senioren nehmen Alltagshilfen in Anspruch, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. „Das schlägt sich natürlich auch auf unsere Bilanz in den sozialen Diensten nieder, denn wir Malteser bieten ja genau diese Alltagshilfen an“, freut sich Malteser Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann mit Blick auf die Zahlen des Jahres 2012. So ist die Zahl der Menschen, die in seinem Bezirk Main-Rhön den Hausnotruf und den Menüservice nutzten, im vergangenen Jahr um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Malteserbezirk Main-Rhön erstreckt sich von Würzburg über Schweinfurt bis hinauf nach Mellrichstadt, wo auch die Dienststellen der Malteser zu finden sind. „Leider ist es in den meisten Fällen aber immer noch so, dass zunächst etwas passieren muss, damit sich die Senioren für das Hausnotrufgerät entscheiden“, bedauert Kaufmann. Und selbst dann müssten die Kinder oder Enkel darauf bestehen, weil sie sich Sorgen machen“, sagt Kaufmann. Das Durchschnittsalter der über 950 Hausnotrufnutzer im Bezirk Main Rhön liege daher auch bei 82 Jahren. Bezirksgeschäftsführer Kaufmann beobachtet aber insgesamt eine positive Entwicklung im Umgang mit der Alltagshilfe: „Das Notrufsystem haben auch viele Senioren, die noch absolut fit sind“, erklärt der Bezirksgeschäftsführer. Sie verstünden das kleine Gerät eher als eine Art ,Versicherung’. Es sei für sie beruhigend zu wissen, dass die Malteser auf Knopfdruck zur Stelle sind, wenn die Senioren sie brauchen.“ Auch das neue Angebot den Hausnotruf mit Rauchmeldern zu kombinieren findet immer stärkeren Anklang. Im Bereich des Menüservices, dem zweiten wichtigen Standbein im Bereich der sozialen Dienste, konnten die Malteser 2012 ebenfalls eine gestiegene Nachfrage beobachten. Sie versorgten 530 Menschen in Main Rhön täglich mit einem warmen Mittagessen, 12 % mehr als 2011. „Wir erhalten zwar auch verstärkt Anfragen von Ganztagsschulen und Kindertagesstätten“, stellt Rainer Kaufmann fest, „aber die meisten Kunden sind nach wie vor ältere Menschen, die alleine wohnen.“ Als Grund dafür sieht der Malteser die stetig steigende Anzahl der Seniorensinglehaushalte. Kinder und Enkel wohnen weit entfernt, der Ehepartner ist verstorben und dennoch möchten die „meisten Menschen bis zum Lebensende in ihren eigenen vier Wänden bleiben“, weiß Kaufmann und ergänzt: „Wir Malteser können ihnen helfen, sich diesen Wunsch zu erfüllen, und unterstützen sie dabei, den Alltag zu bewältigen.“

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