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Malteser Würzburg

Beeindruckende Bilanz der Würzburger Malteser – 2010 fast 35.000 ehrenamtliche Stunden geleistet - Prof. Dr. Peter Kranke neuer Stadtarzt

25.05.2011
Der scheidende und der neue Malteser Stadtarzt Dr. Andreas Fleischmann (links) und Prof. Dr. Peter Kranke (Mitte) mit dem Stadtbeauftragten Klaus-Dieter Bopp (rechts). (Photo: Christina Gold)

Malteser Stadtversammlung:

Würzburg. Malteser Stadtbeauftragter Klaus-Dieter Bopp konnte bei der diesjährigen Stadtversammlung der Malteser Würzburg den anwesenden Mitgliedern wieder eine beeindruckende Bilanz des ehrenamtlichen Engagements präsentieren: Fast 35000 Stunden haben die rund 250 aktiven Helfer im vergangenen Jahr in ihrer Freizeit geleistet. Dabei standen sie zum Beispiel als Sanitäter an Sportplätzen ebenso zur Verfügung wie bei Veranstaltungen wie dem DAHW-Kinderfest oder verschiedenen Weinfesten in der Region, leisteten Sterbe- und Trauerbegleitung als Hospizhelfer oder waren als Fernmelder bei Großveranstaltungen in ganz Deutschland wie bei der Loveparade in Duisburg oder beim Ökumenischen Kirchentag in München aktiv. Dienste, die mehr im Hintergrund geleistet werden wie die Hausnotrufbereitschaft an Abenden und Wochenenden oder auch die Psychosoziale Einsatznachsorge nach belastenden Einsätzen, fanden ebenfalls die Anerkennung der Anwesenden wie auch das Engagement der Malteser Schulsanitäter, die an sieben Würzburger Schulen ihren Dienst tun.

Aus beruflichen Gründen musste der bisherige Stadtarzt Dr. Andreas Fleischmann sein Amt niederlegen. Ungern, so betonte der Stadtbeauftragte Bopp, lasse er Dr. Fleischmann gehen. Fleischmann hatte seit 1995 dieses Amt inne und hatte zusätzlich zeitweise auch noch die Funktion des ehrenamtlichen Leiters der Erste-Hilfe-Ausbildung übernommen. Für seinen oft sehr zeitintensiven Einsatz zeichnete Bopp ihn mit der Malteser Plakette in Bronze aus. Als Nachfolger von Dr. Fleischmann wurde der Anästhesist Prof. Dr. Peter Kranke berufen. Er steht den Maltesern schon seit Jahren nahe, habe aber bedingt durch Studium und Berufsausübung „die Freundschaft etwas ruhen lassen“, erklärte Dr. Kranke nach seiner Ernennung. Nun freue er sich aber „mit Respekt vor der Aufgabe, diese Freundschaft zu den Maltesern durch das Amt des Stadtarztes wieder zu reaktivieren“, so Kranke zu den Teilnehmern der Stadtversammlung. Dem Stadtarzt obliegt in Abstimmung mit dem Diözesanarzt die Mitwirkung bei der Ausbildung und beim Einsatz der Einsatzgliederungen. Hierbei hat er fachliche Weisungsbefugnis.

 

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