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Malteser Würzburg

Fruchtbare Zusammenarbeit mit der Palliativstation der Universitätsklinik – 20 Malteser Hospizhelferinnen und -helfer im Einsatz – Hospiz-Netzwerk gefördert

Malteser Hospizdienst:

02.12.2010
Freude über die Kooperation: Oberärztin Dr. Birgitt van Oorschot (5. von links), Malteser Hospizverantworltliche Martina Mirus und Malteser Diözesangeschäftsführer Frank Weber (5. und 6. von rechts) im Kreise der Stationsangehörigen und Malteser Hospizhelferinnen und –helfern (Photo: Palliativstation)

Würzburg. Mit der zwischen der Palliativstation der Universitätsklinik Würzburg und dem Malteser Hospizdienst im Frühjahr geschlossenen Kooperationsvereinbarung „über den Einsatz Ehrenamtlicher im interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin“ begann eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den beiden Beteiligten. „Wir freuen uns sehr über diese so problemlose Kooperation, die ja vor allem den Menschen zugute kommt, die unter Schmerzen leiden, die im Sterben liegen oder nur noch wenige Lebenszeit vor sich haben“, betonen die Malteser Hospizverantwortliche Martina Mirus und Diözesangeschäftsführer Frank Weber einstimmig. 20 Hospizhelferinnen und –helfer der Malteser sind seitdem in der Palliativstation aktiv. Es gibt feste Präsenzzeiten – immer Montags und Donnerstags – aber auch individuell ausgemachte Einzelbegleitungen, die durchaus auch Sitzwachen mit einschließen. „Unsere Helfer sind hochmotiviert und natürlich sehr gut auf diesen Dienst vorbereitet“, erklärt Mirus. Alle haben den fast einjährigen Vorbereitungskurs absolviert und verfügen teilweise bereits über langjährige Erfahrung in der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden sowie von trauernden Angehörigen. Einen besonderen Vorteil sehen Weber und Mirus in der Tatsache, dass die Malteser unterfrankenweit über 20 Hospizgruppen haben. So können Begleitungen auch im ambulanten Bereich fortgesetzt oder neu begonnen werden.

Die Palliativstation kooperiert mit allen Hospizdiensten der Region, damit den Patienten ein wohnortnahes Angebot gemacht werden kann. Dazu wurden erstmals die Hospizkoordinatorinnen der Region in das Palliativzentrum eingeladen. Mehr als 30 Vertreter regionaler Hospizdienste folgten der Einladung. Ein Ergebnis des Treffens wird eine Landkarte sein, welche die regionalen Hospizangebote abbildet. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein, um die Angebote der verschiedenen Hospizdienste transparent und damit nutzbar für Alle zu machen. „Unser Ziel ist es, die Versorgung der Patienten durch ein qualitativ hochwertiges Netzwerk zu unterstützen um die Betreuung zuhause sicher zu stellen. Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit mit allen ehrenamtlichen Hospizdiensten“, erklärt Marion Baulig-Busch, die PalliativeCare Koordinatorin des Palliativzentrums.

In den vergangenen Monaten habe sich bereits gezeigt, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktioniere, freut sich die Malteser Hospizverantwortliche Mirus. Regelmäßige Treffen , bei denen sich die beteiligten Ehrenamtlichen mit der Oberärztin Dr. Birgitt van Oorschot und der PalliativeCare Koordinatorin über die Arbeit austauschen können, trügen maßgeblich dazu bei. Die Malteser beteiligen sich aber nicht nur durch ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Palliativstation sondern auch finanziell: sie übernehmen einen Teil der Personalkosten einer Hospizfachkraft im PalliativCareTeam. „Dies bietet uns die Möglichkeit, noch passgenauer als bisher gemeinsam mit den Hausärzten, Pflegediensten, Sozialstationen und weiteren Diensten ein ambulantes Netz für die Patienten und die ihnen Nahestehenden zu knüpfen. Dazu gehört auch die neue spezialisierte ambulante Palliativversorgung des Juliusspitals, die wir alle sehr begrüßen.“ so Frau Dr. van Oorschot.

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