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Malteser Würzburg

Malteser Trauercafé in Würzburg

Neues Angebot für Trauernde:

07.02.2008

Trauer kann einsam und krank machen, Angst auslösen. Trauernde fühlen sich oft ausgegrenzt, unverstanden und alleingelassen. Durch die Begegnung und das Gespräch mit ebenfalls betroffenen Menschen haben sie nun beim Malteser Trauercafé in Würzburg die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen ihrer Trauer Raum und Zeit zu geben. „Bei unserem Trauertreff ist jeder herzlich willkommen, der einen Partner, Angehörigen oder sonst nahe stehenden lieben Menschen verloren hat“ erklärt Martin Mirus, die für die Hospizarbeit in Würzburg verantwortlich ist. Ein kleines Team von ehrenamtlichen Hospizhelfern wird beim Trauercafé die Gespräche begleiten und die Betroffenen bei der Bewältigung und Verarbeitung ihrer Trauer unterstützen. Alle Helferinnen und Helfer wurden durch einen fast einjährigen Kurs bei den Maltesern auf die Begleitung von Sterbenden und Trauernden intensiv vorbereitet und haben jahrelange Erfahrung in der Hospizarbeit. Aber das Trauercafé könne keine Therapie ersetzen, betont Mirus ausdrücklich: „Es ist ein reines Begleitungsangebot.“

Ein erstes Treffen ist am Donnerstag, 21. Februar 2008 von 15 – 17 Uhr im AWO Marie-Juchacz-Haus, Jägerstr. 15 in Würzburg-Zellerau (Straba-Linie 2 oder 4, Haltestelle Wörthstraße). Danach soll der Trauertreff jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat stattfinden. Es ist keine Anmeldung erforderlich, und für die Teilnehmer entstehen auch keine Kosten. Informationen gibt Hospizreferent Georg Bischof: 4505-225

Hintergrund:

Seit über 15 Jahren bilden die Malteser in der Diözese Würzburg Hospizhelferinnen und –helfer aus. Inzwischen sind es über 250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in 25 Gruppen in ganz Unterfranken aktiv sind. Unter ihrem Leitsatz „Zusammen leben bis zuletzt“ widmen sie sich der kostenlosen Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase sowie von deren Angehörigen durch die Zeit der Trauer. Malteser Hospizhelferinnen und -helfer besuchen, hören zu, bemühen sich, Leid mitzutragen und einfach da zu sein. Sie helfen im Alltag und binden ihre Arbeit in das soziale Umfeld der Kranken ein. Hierzu bieten die Malteser eine qualifizierte Vorbereitung, kontinuierlicher Fortbildung und fachmännischer Praxisbegleitung an und bemühen sich um eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit mit Gemeinden, Sozialstationen, Altenpflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE22 3706 0120 1201 2223 00  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7