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Malteser Würzburg

Größte Studentenaktion in Deutschland: „Gemeinsam Leben schenken“

Stammzellentypisierung in Stadtmensa:

02.12.2009

„Ein kleiner Stich kann genügen, um ein Leben zu retten“ unter diesem Motto organisiert eine kleine Gruppe Studenten aller Fachgebiete der Universität Würzburg bereits zum dritten Mal eine groß angelegte Typisierungsaktion für ihre Kommilitonen, die heuer zum zweiten Mal unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Georg Rosenthal steht. Am Mittwoch, 9. Dezember 2009, können sich die Mitstudenten von 10 Uhr bis 16:00 Uhr in der Stadtmensa am Exerzierplatz als Stammzellspender registrieren lassen, und „damit vielleicht zur einzigen großen Hoffnung eines krebskranken Menschen werden“, erklärt Zahnmedizinstudent Christian Leonhardt, Organisator der deutschlandweit größten Aktion dieser Art. Für die Registrierung selbst ist lediglich eine Blutentnahme von nur etwa 10ml erforderlich, fachgerecht durchgeführt von Rettungssanitätern und -assistenten, Krankenschwestern und -pflegern der Malteser, die sich an diesem Tag ehrenamtlich für die gute Sache engagieren. „Das ist für uns doch selbstverständlich, dass wir so eine Aktion mittragen“, so Stefan Simon, stellvertretender Bereitschaftsführer der Malteser Würzburg.. Das Netzwerk Hoffnung, die Stammzellspenderdatei des Universitätsklinikums Würzburg, erledigt dann den Rest: Die Analyse der Gewebemerkmale aus dem Blut sowie die Meldung der Ergebnisse an das Zentrale Knochenmarkspenderregister für Deutschland in Ulm. Dieses wiederum arbeitet mit allen anderen nationalen Registern weltweit zusammen, so dass die Daten für Krebspatienten auf der ganzen Welt zur Verfügung stehen. Viele von ihnen warten schon seit Jahren auf einen geeigneten Stammzellspender, der unter Umständen ihr Leben retten kann. Nach dem sensationellen Erfolg des letzten Jahres mit über 900 Spendern hoffen die Studenten natürlich, noch mehr ihrer Studienkollegen mobilisieren zu können. „Wir bauen einfach auf das Verantwortungsbewusstsein unserer Kommilitonen“, so Christian Leonhardt und ergänzt: „Wir wollen die 1000er-Schwelle knacken!“

Als Knochenmarksspender kommt grundsätzlich jeder in Frage, der gesund ist und zwischen 18 und 55 Jahre alt ist. Aber auch wer nicht spenden darf oder möchte, kann Gutes für die Sache tun. Denn die Registrierung als Spender ist zwar kostenfrei, aber die Analyse muss das Netzwerk Hoffnung bezahlen. Jede Analyse kostet etwa 50 Euro.

Daher rufen die Beteiligten dringend zu Spenden auf:

  • NETZWERK HOFFNUNG HypoVereinsbank Würzburg,
  • BLZ: 790 200 76,
  • Kto. Nr.: 3 04 55 55 05
  • Stichwort:

Gemeinsam Leben schenken Bei der Organisation werden die Studenten stark von den Vereinen „Unterwegs gegen Krebs e.V.“ und „Hilfe für Anja e.V.“ unterstützt.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE22 3706 0120 1201 2223 00  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7