
Frühjahrsputz im
Kleiderschrank:
Würzburg. Ab 22.
Februar sammelt das Traditionsmodehaus WÖHRL auch in Würzburg wieder gut
erhaltene Kleidungsstücke und Schuhe zugunsten der Malteser. Der Erlös der
Sammlung kommt der ehrenamtlichen Arbeit der Malteser im Katastrophenschutz
zugute. „Wir wollen unsere Schnell-Einsatzgruppen (siehe Stichwort) noch besser
ausstatten“, berichtet Klaus-Dieter Bopp, Stadtbeauftragter der Malteser
Würzburg: „Insbesondere brauchen wir weitere Notstromaggregate und neue
Dienstbekleidung für die Helferinnen und Helfer“
Je länger das
Winterwetter Deutschland im Griff hält, desto größer werde die Sehnsucht nach
luftiger, farbenfroher Frühlingsmode: „Zeit, im Kleiderschrank Platz für die
neue Garderobe zu schaffen und damit gleichzeitig die Malteser zu unterstützen“,
ermuntert Bopp die Würzburger, an der Aktion teilzunehmen.
Die bevorstehende
Neuauflage der erfolgreichen WÖHRL-Malteser-Aktion ist genau der richtige
Zeitpunkt für den Frühjahrsputz im Kleiderschrank: Vom 22. bis 27. Februar 2010
von 11-18 Uhr können ehemalige Lieblingsteile im Würzburger WÖHRL-Häusern
abgegeben werden. Das Gute daran: Jedes gespendete Kleidungsstück bringt in Form
eines Gutscheins von drei bis neun Euro nicht nur einen kleinen Zuschuss für den
nächsten Modeeinkauf – es kommt am Ende auch den Maltesern in Würzburg zugute.
Das WÖHRL Modehaus stellt den Erlös der zweimal jährlich stattfindenden
Sammelaktion komplett dem guten Zweck zur Verfügung.
Wer also gut erhaltene,
saubere und vollständige Kleidungsstücke und Schuhe aussortiert hat, die er
nicht dem Container anvertrauen, sondern in die Hände von WÖHRL Mitarbeitern und
Malteser-Helfern legen möchte, hat dazu ab 22. Februar im WÖHRL-Modehaus
Würzburg Gelegenheit. Mehrere Stunden täglich werden dort fleißige Helfer
Kleiderspenden entgegennehmen und gegen WÖHRL-Einkaufsgutscheine eintauschen –
bis einschließlich 27. Februar.
Die
Wöhrl-Unternehmensgruppe feierte 2008 ihr 75-jähriges Firmenjubiläum und hat
heute 40 Standorte in Deutschland. Im letzten Geschäftsjahr 2008/2009
erwirtschaftete das Unternehmen eine deutliche Umsatzsteigerung und erreichte
einen Bruttoumsatz von ca. 377 Mio. Euro. Entsprechend zuversichtlich blickt man
in die Zukunft.
Stichwort: Schnelle
Einsatzgruppe
SEG ist eine Schnelle Einsatzgruppe für Schadensereignisse, die vom
Rettungsdienst personell nicht allein bewältigt werden können, aber noch unter
der Schwelle zum Katastrophenalarm liegen. Dies sind zum Beispiel schwere
Verkehrsunfälle auf Autobahnen, Massenkarambolagen, Brände und damit evtl.
verbundene Evakuierungen etc.
Die Malteser beteiligen sich mit ihren SEG Betreuung, Sanität, Beleuchtung und
Funk an dem gemeinsamen SEG-Konzept der drei Hilfsorganisationen (BRK, JUH und
Malteser) in Würzburg, das seit 2000 in Kraft ist. Das Konzept sieht eine
wechselnde Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer von 24 Stunden am Tag,
365 Tage im Jahr vor.
-
Die Malteser SEG Sanität („SEG-San“)
wird für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung von Verletzten und
Unglücksopfern alarmiert. Sie besteht aus Rettungsassistenten und – sanitätern.
-
Die Malteser SEG-Betreuung ist für
die menschlich-psychologische Betreuung von Leichtverletzten und Helfern
zuständig, aber auch für die eventuell nötige Versorgung von Verletzten und
Helfern mit Essen und Getränken.
-
Die Malteser SEG Beleuchtung wird
benötigt zur Ausleuchtung von Schadensstellen, aber auch zur Unterstützung von
nächtlichen Vermisstensuchen und Wasserrettungseinsätzen
-
Die Malteser SEG Funk
(Führungsunterstützung) stellt im Einsatzfall nicht nur Funker und
Fernmeldetechniker zur Verfügung, die den Einsatzleiter Rettungsdienst bei
seinen Aufgaben unterstützen, sondern rücken im Bedarfsfall auch mit ihrem
Einsatzleitwagen (ELW) aus, der vor Ort einer Rettungsleitstelle gleichkommt.
Malteser in Deutschland und weltweit. Modern und kompetent,
kraftvoll und nah am Menschen: …weil Nähe zählt. [Bundesweit mit 50.000
ehrenamtlichen und hauptamtlichen Engagierten an über 700 Standorten • In
Einrichtungen der Altenhilfe und Krankenhäusern, in Erste-Hilfe-Ausbildungen, im
Zivil- und Katastrophenschutz, im Rettungsdienst, in verbandlicher Jugendarbeit
und in der Gesundheitsförderung • Unterstützt von mehr als 900.000 Förderern •
Nah auch im Ausland: In 40 Ländern mit mehr als 200 Projekten.]