|
Aktion für Haiti
auf dem Domvorplatz:

Würzburg. Trotz
ungemütlichen Wetters und einer deshalb eher wenig belebten Würzburger
Innenstadt standen die Malteser mit ihrer Unfallhilfsstelle auf dem Domvorplatz,
um interessierten Passanten über die Malteserhilfe in Haiti und die Bedingungen,
unter denen sie dort geleistet werden muss, zu informieren. Zahlreiche
Würzburger schauten sich das große mit Liegen und medizinischem Gerät
ausgestattete Sanitätszelt an, in dem man auch Photos von dem Einsatz der
Malteser in Haiti zu sehen waren. Die ehrenamtlichen Helfer boten zudem
Blutdruck- und Blutzuckermessen für den guten Zweck an und wiesen mit
Handzetteln auf die Möglichkeit hin, per SMS schnell und unkompliziert fünf Euro
spenden zu können. Thomas Bödigheimer, der für die Aktion verantwortlich
zeichnete, war am Ende des Tages sehr zufrieden: „Die etwas krumme Spendensumme
aus den Dosen haben wir Helfer dann noch selber aufgestockt“, berichtet er. 450
Euro können daher jetzt direkt an Malteser International weitergeleitet werden.
„Dafür möchten wir den Würzburgern auch auf diesem Wege noch einmal herzlich
danken“, so Bödigheimer.
In Haiti bauen die
Malteser ihre Gesundheitsstation in Leogane weiter aus und bereiten eine zweite
in Darbonne vor. Die Überlebenden müssen versorgt, Krankheiten bekämpft, Kinder
geimpft werden. Mobile medizinische Teams werden zu Kranken und Verletzten in
die Dörfer gehen. Haiti schöpft Hoffnung, aber die Menschen brauchen unsere
Hilfe - besonders die Kinder.
Weitere Informationen unter:
www.haiti-helfen.de
Spendenkonto:
Malteser Hilfsdienst e.V.
Kontonummer 120 120 120,
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Haiti Erdbeben
Bildunterschrift:
Bei Kälte sammelten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Malteser für
Haiti
Malteser in Deutschland und weltweit. Modern und kompetent,
kraftvoll und nah am Menschen: …weil Nähe zählt. [Bundesweit mit 50.000
ehrenamtlichen und hauptamtlichen Engagierten an über 700 Standorten • In
Einrichtungen der Altenhilfe und Krankenhäusern, in Erste-Hilfe-Ausbildungen, im
Zivil- und Katastrophenschutz, im Rettungsdienst, in verbandlicher Jugendarbeit
und in der Gesundheitsförderung • Unterstützt von mehr als 900.000 Förderern •
Nah auch im Ausland: In 40 Ländern mit mehr als 200 Projekten.]
Christina Gold |